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 Eine Weihnachtsgeschichte: 
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Fingerwundtipper
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Beitrag Eine Weihnachtsgeschichte:
Die folgende Geschichte4 darf nicht in den Beipackzettel, da denen die Gefahr einer Urheberrechtsverletzung zu hoch ist.

Deshalb stell ich sie mal hier rein, vielleicht gefällt sie ja dem einen oder anderen.

Eine Weihnachtsgeschichte! (Teil 1)

Wie jeden Abend verschanzte sich Dr. Knievel in seinem Labor und experimentierte, was das Zeug hielt. Er dachte sich eine Gemeinheit nach der anderen aus. Heute hatte er schon 3 Kindern das Fürchten gelehrt und 2 Frauen, die unten an seinem Labor langliefen sein Haarmittel von oben auf die Haare geträufelt. Die sahen jetzt vielleicht komisch aus mit ihrer Glatze.
Er arbeitete zur Zeit an einer Erfindung, welche die Patienten davon abhalten soll, ins Kapi - Hospital gehen zu können. Er hasste es, wenn sie Gesund und Fröhlich aus dem Krankenhaus kamen, wenn sie pfeiften und lachten. Er arbeitete intensiv an seiner neuen Gemeinheit, als plötzlich die Tür aufflog und Stinki Peter hereinkam. Dr. Knievel war ganz erschrocken. "Was machst du denn hier, Stinki? Und wie bist du an meinem Alarmsystem vorbeigekommen?" Stinki Peter schritt auf Dr. Knievel zu, sah in an und sagte:" Weißt du überhaupt, was du den Menschen mit deinen verrückten Sachen alles antust? Was du mir angetan hast? "
Stinki Peter fasste Dr. Knievel an der Schulter und Schwups - Di - Wups standen sie plötzlich direkt vor dem Autoverkauf in Bruchberg. "Was ist denn jetzt passiert?", schrie Dr. Knievel. Stinki Peter sagte:" Ich bin der Geist der vergangenen Weihnacht. Ich zeige dir, was deine Späße für folgen hatten." In dem Moment ging die Tür des Verkaufsladen auf und es kam jemand heraus, der genauso aussah wie Stinki Peter, nur etwas jünger und sauberer. Er hatte einen blauen Anzug an und ein Mitarbeiterschild daran. "Ich erinnere mich an diesen Tag", sagte Dr. Knievel. "Er...also du warst hier Verkäufer und wolltest mir kein Auto geben, weil ich kein Geld hatte und da habe ich dir mit einem meiner Mittelchen eine Wasserallergie verpaßt. Man, das war ein Spaß, keiner konnte es in deiner Nähe mehr aushalten.." Stinki Peter nickte. "Ja", sagte er, "das war ein Spaß. Ich konnte kein Auto mehr verkaufen, mein Chef hat mich entlassen und die Leute wollten nicht mehr in meiner Nähe sein. Und da ich keinen Job mehr fand, hatte ich auch kein Geld für einen Psychotherapeuten. Siehst du jetzt, was eine kleine Gemeinheit von dir anrichten kann?" Dr. Knievel schluckte. So weit hatte er natürlich nie gedacht. Er hatte es wohl verdrängt, doch nun wird ihm schmerzlich bewusst, das er an Stinki Peters Misere Schuld ist. Er drehte sich zu Stinki um und wollte sich entschuldigen, doch dieser war verschwunden. Eine Sekunde später stand Dr. knievel wieder in seinem Labor, die Tür war zu und von Stinki weit und breit nichts zu sehen. Er dachte sich, es muss wohl ein intensiver Tagtraum gewesen sein. Er nahm sich vor, sich bei Stinki zu entschuldigen, wenn er ihn das nächste mal sehen würde und machte sich wieder an die Arbeit. Seine Erfindung wollte er trotzdem fertigstellen.....

Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 2)

Es war schon weit nach Mitternacht, als Dr. Knievel zu Bett ging. Er legte sich auf sein Kopfkissen, drehte den Kopf zur Seite und ... bekam einen riesiegen Schrecken. Neben ihm lag Fräulein Rosenwasser und grinste ihn an. Dr. Knievel sprang auf und drückte vor lauter Panik seinen Plüschteddy so fest, das dieser schon blau anlief. "Was machen sie denn in meinem Schlafzimmer, Fr. Rosenwasser?" Wortlos stand sie auf, ging zu Dr. Knievel, berührte ihn an der Schulter und Schwups - Di - Wups standen beide mitten im Eingangsbereich des Kapi Hospitals. "Sie sind gar nicht Fräulein Rosenwasser, oder?" Sie antwortete:" Nicht ganz. Ich bin der Geist der gegenwärtigen Weihnacht. Ich werde dir zeigen, was andere zur Weihnachtszeit machen. Gute Menschen, die nicht nur daran denken, andere zu ärgern." Dr. Knievel sah sich um. Es herrschte ein reges Treiben. Überall Patienten. Die einen gingen, die anderen kamen. Und mittendrin immer wieder Schwestern und Ärzte, die sich um sie kümmerten und umsorgten. Dr. Knievel drehte sich schon der Magen um vor lauter zufriedenen Gesichtern.
Da kam ein Mann herein, der sehr bedrückt aussah. Er hatte Schürfwunden, anscheinend ein gebrochenes Bein und eine Segelohrentzündung. Er ging zur Schwester Olga und sagte, das es ihm so schlecht ginge. Ihm taten so viele Stellen am Körper weh, das er sie gar nicht alle aufzählen konnte. Er war schon seit Tagen krank, aber traute sich bis jetzt nicht herzukommen. Denn leider hatte er kein Geld für die Behandlung. Er fragte, ob er die Kosten abarbeiten dürfte als Reinigungskraft oder irgendetwas anderes. Schwester Olga war sichtlich betroffen und wusste nicht recht, was sie ihm darauf sagen sollte. Da stand eine Patientin auf, die das Gespräch mitbekommen hatte. Sie bat alle im Eingangsbereich um Ruhe und erzählte noch einmal von den Problemen des Herrn und das er sogar angeboten hatte, die Kosten abzuarbeiten. Da standen ein paar andere Patienten auf und sagten Schwester Olga, das sie für die Behandlungen aufkommen würden. Professor Flauschling kam aus einem Behandlungsraum und sagte:" Ich habe das grade mitbekommen. Kommen sie mal in mein Büro und über die Kosten brauchen sie sich keine Sorgen mehr zu machen. Wir haben Weihnachten, da soll niemand krank sein und leiden müssen." Der Mann brach fast in Tränen aus, so gerührt war er, die Patienten und Schwestern applaudierten und selbst Dr. Knievel wurde ein wenig warm ums Herz. Fräulein Rosenwasser sagte:"Sehen sie. Das ist die wahre bedeutung Weihnachtens. Alle sind ein wenig netter und helfen einem, wenn mann Probleme hat. Sie berührte ihn wieder an der Schulter und sofort lag er wieder in seinem Bett. Der Geist war verschwunden. Dr. Knievel sagte zu seinem Plüschteddy:"Erst dieser Tagtraum und jetzt das. Hab ich etwas zuviel eingeatmet, als ich die Substanzen für mein Experiment vermischte?" Er kuschelte sich an seinen Teddy und schlief tief und fest ein...

Eine Weihnachtsgeschichte (Teil 3)

Es war schon 9 Uhr, als Dr. Knievel aufwachte. Er sprang auch sofort auf. Er war ganz aufgeregt, weil er seine neue Erfindung ja testen wollte. Er zog sich an rannte sofort in sein Laboratorium. Als er die Tür aufriss, traute er jedoch kaum seinen Augen. Kommissar Bullengrün stand mitten im Raum. Als er Dr. Knievel sah, sprang er sofort auf ihn zu und legte ihm bevor er etwas sagen konnte Handschellen an. Dr. Knievel protestierte: "Was soll denn das? Was habe ich denn getan?" Der Kommissar legte einen Finger an die Lippen und zeigte damit, das er ruhig sein sollte. Dann trat Kommissar Bullengrün einen Schritt nach vorne und zog Dr. Knievel hinter sich her. Der Doktor kam ins straucheln und als er wieder fest stand sah er auf und bemerkte, das er Schwups - Di - Wups direkt vor dem Kapi Hospital stand. Er sah ein großes Schild mit der Aufschrift: "Geschlossen!" und auf der Strasse war niemand zu sehen. Müllberge stapelten sich überall und nirgens waren spielende Kinder zu hören oder das laute Geräusch eines Motors. Kommissar Bullengrün gab ihm eine Ausgabe der Schnuplinger Morgenpost. Dr. Knievel las die Schlagzeilen:" Patienten bleiben aus! Krankenhaus muss schliessen! Überall kranke Menschen in den Häusern! Dr. Knievel immernoch auf der Flucht!" Dann sah er, das die Zeitung das Datum vom nächsten Monat hatte. Er sah Kommissar Bullengrün an und sagte:" Du bist der Geist der zukünftigen Weihnacht, ja? Wieso ist das Kapi Hospital geschlossen? Bin ich das gewesen? War das mein Werk? Kann jetzt keinem mehr geholfen werden?" Dr. Knievel wurde sehr mulmig. Er wollte grade wieder etwas sagen , da wurde er auch schon wieder einen Schritt nach vorn gezogen. Jetzt stand er plötzlich in einem kleinen Raum mit einer Eisentür und Gittern vor einem kleinen Fenster. "Hilfe", rief er. "Ich will nicht bestraft werden. Ich werde brav sein, ich werde mich um andere kümmern und meine neue Erfindung werde ich zerstören, damit das alles hier nicht passiert:" Im nächsten Moment stand er wieder in seinem Labor. Er war überglücklich. Er demontierte sofort seine Erfindung und lief los um Stinki Peter zu suchen. Als er ihn fand drückte er ihn fest an sich, gab ihm Geld für die Behandlung und rannte sofort weiter zum Hospital. Stinki Peter wusste gar nicht wie ihm geschah. Naja, er freute sich sehr über das Geld und rannte damit in die nächste Kneipe. So ist er halt. Angekommen im Kapi Hospital schüttelte Dr. Knievel jedem die Hand und wünschte frohe Weihnachten. Er lud alle Patienten auf eine kostenlose Behandlung ein. Die Patienten bedankten sich tausendmal bei ihm und die Schwestern und Ärzte luden ihn für seine Großherzigkeit zu einem riesigen Weihnachtsessen ein. Er hätte nie gedacht, das Menschen glücklich zu machen so eine Freude sein kann. Er schickte sogar alle seine Aliens los um im Krankenhaus zu helfen. Sie spielten mit den Kindern, teleportierten die alten Leute von einem Stock zum nächsten, damit sie nicht laufen mussten und traten als 3 Alien für Flauschling sogar auf der Showbühne auf. Für alle wurde es das schönste Weihnachtsfest, das im Kapi Hospital je erlebt wurde.

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5. Nov 2010, 11:45
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Beitrag Re: Eine Weihnachtsgeschichte:
Passend zum Thema hab ich auch was:

Säugling in Stall gefunden - Polizei und Jugendamt ermitteln, Schreiner aus Nazareth und unmündige Mutter vorläufig festgenommen

Pressemitteilung:

BETHLEHEM, JUDÄA -
In den frühen Morgenstunden wurden die Behörden von einem besorgten Bürger alarmiert. Er hatte eine junge Familie entdeckt, die in einem Stall haust.
Bei Ankunft fanden die Beamten des Sozialdienstes, die durch Polizeibeamte unterstützt wurden, einen Säugling, der von seiner erst 14-jährigen Mutter, einer gewissen

Maria H. aus Nazareth, in Stoffstreifen gewickelt in eine Futterkrippe gelegt worden war.

Bei der Festnahme von Mutter und Kind versuchte ein Mann, der später als Joseph H., ebenfalls aus Nazareth identifiziert wurde, die Sozialarbeiter abzuhalten.

Joseph, unterstützt von anwesenden Hirten, sowie drei unidentifizierten Ausländern, wollte die Mitnahme des Kindes unterbinden, wurde aber von der Polizei daran gehindert.

Festgenommen wurden auch die drei Ausländer, die sich als "weise Männer" eines östlichen Landes bezeichneten. Sowohl das Innenministerium als auch der Zoll sind auf der Suche nach Hinweisen über die Herkunft dieser drei Männer, die sich anscheinend illegal im Land aufhalten.

Ein Sprecher der Polizei teilte mit, dass sie keinerlei Identifikation bei sich trugen, aber in Besitz von Gold, sowie von einigen möglicherweise verbotenen Substanzen waren.

Sie widersetzten sich der Festnahme und behaupteten, Gott habe ihnen angetragen, sofort nach Hause zu gehen und jeden Kontakt mit offiziellen Stellen zu vermeiden.

Die mitgeführten Chemikalien wurden zur weiteren Untersuchung in das Kriminallabor geschickt.

Der Aufenthaltsort des Säuglings wird bis auf weiteres nicht bekannt gegeben. Eine schnelle Klärung des ganzen Falls scheint sehr zweifelhaft.
Auf Rückfragen teilte eine Mitarbeiterin des Sozialamts mit: "Der Vater ist mittleren Alters und die Mutter ist definitiv noch nicht volljährig.

Wir prüfen gerade mit den Behörden in Nazareth, in welcher Beziehung die beiden zueinander stehen."

Maria ist im Kreiskrankenhaus in Bethlehem zur medizinischen und psychiatrischen Untersuchungen. Sie kann mit einer Anklage rechnen.

Weil sie behauptet, sie wäre noch Jungfrau und der Säugling stamme von Gott, wird ihr geistiger Zustand näher unter die Lupe genommen.

In einer offiziellen Mitteilung des Leiters der Psychiatrie steht: "Mir steht nicht zu, den Leuten zu sagen, was sie glauben sollen, aber wenn dieser Glaube dazu führt, dass - wie in diesem Fall - ein Neugeborenes gefährdet wird, muss man diese Leute als gefährlich einstufen.

Die Tatsache, dass Drogen, die vermutlich von den anwesenden Ausländern verteilt wurden, vor Ort waren, trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken.

Ich bin mir jedoch sicher, dass alle Beteiligten mit der nötigen Behandlung in ein paar Jahren wieder normale Mitglieder unserer Gesellschaft werden können."

Zu guter Letzt erreicht uns noch diese Info: Die anwesenden Hirten behaupteten übereinstimmend, dass ihnen ein großer Mann in einem weißen Nachthemd mit Flügeln (!) auf dem Rücken befohlen hätte, den Stall aufzusuchen und das Neugeborene zu seinem Geburtstag hochleben zu lassen.
Dazu meinte ein Sprecher der Drogenfahndung: "Das ist so ziemlich die dümmste Ausrede vollgekiffter Junkies, die ich je gehört habe."

_________________
Gruß
Doc_Chaos


27. Dez 2010, 20:23
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